Tor zum Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal

Koblenzer Altstadt: Florinskirche (links), Liebfrauenkirche (rechts) und im Hintergrund die Basilika St. Kastor.

Am weltbekannten Deutschen Eck , wo sich Rhein und Mosel nach kurvenreichem Lauf treffen, liegt eingebettet im Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal Koblenz, eine der schönsten Städte Deutschlands. Vor über 2000 Jahren gegründet, nannten sie die Römer einst „apud Confluentes”, was soviel heißt wie „bei den Zusammenfließenden”. Der geschichtliche Bogen der Stadt spannt sich von der römischen Gründung bis zur Neuzeit. Kelten, Franken, Merowinger und viele andere haben hier ihre Spuren hinterlassen. Die reiche Kultur, eine frische regionale Küche, die unkomplizierte Herzlichkeit des Rheinlandes und die erlesenen Tropfen der Moselweinhänge machen das einzigartige Flair dieser Stadt aus.

Koblenz – Rendezvous mit Vater Rhein und Mutter Mosel

Ein Spaziergang durch die pittoresken Gassen der Altstadt mit der bedeutenden Basilika St. Kastor aus dem 9. Jahrhundert, St. Florin und Liebfrauen aus dem 12. Jahrhundert und dem Kaiser Wilhelm gekrönten Deutschen Eck ist eine lebendige Geschichtsstunde der besonderen Art. Vom Deutschen Eck aus hat man den größten Teil der Koblenzer Festungsanlage Ehrenbreitstein, hoch über dem ehemaligen barocken Residenzstadtteil, im Blick. Sie zählt unbestritten zu den herausragendsten Bauwerken am Mittelrhein.

Wer in Koblenz auf Entdeckungstour geht, stößt auch auf die herrlichen Grünanlagen und Gärten der Stadt. Besonders erwähnenswert ist hier die Rheinpromenade mit der Kaiserin–Augusta–Anlage, welche im Sommer einen Hauch südländischen Flairs vermittelt. Aber auch der Blumenhof, unweit vom Deutschen Eck entfernt, lädt zum Verweilen und Entspannen ein.

Texte u. kleines Foto mit freundlicher Unterstützung der Koblenz-Touristik
Foto Koblenz: Taxiarchos228 [FAL], via Wikimedia Commons