Loreleystadt St.Goarshausen

St. Goarshausen liegt zentral mitten im Welterbe Oberes Mittelrheintal in unmittelbarer Nähe der sagenumwobenen Loreley. Durch die Loreley-Fähre ist die Stadt mit ihrer Schwesterstadt St. Goar verbunden, so dass sich hier vielfältige Möglichkeiten für einen aktiven erholsamen Urlaub im Welterbe Oberes Mittelrheintal bieten. Besonders idyllisch ist die Altstadt mit den zwei historischen Stadttürmen und den Resten der alten Wehrmauer.

In unmittelbarer Nähe des Städtchens blicken stolz die Burgen Katz und Maus auf den Rhein hinunter.

St. Goarshausen ist idealer Ausgangspunkt für die Königsetappe des Rheinsteig, aber auch für Wanderungen auf dem Rhein-Burgen-Wanderweg. Fussläufig erreichbar ist die Loreley Freilichtbühne, die das ganze Jahr über Veranstaltungen in herrlicher Atmosphäre bietet, sowie das Loreley Besucherzentrum, welches das Mittelrheintal präsentiert.

Das Highlight des Jahres ist das spektakuläre Feuerwerk Rhein in Flammen mit einer Weinwoche in der Altstadt von St. Goarshausen.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Fahrt mit dem nostalgischen Schaufelradschiff Goethe von St. Goarshausen nach Rüdesheim oder Koblenz.

Historisches

Erste Siedlungsspuren stammen aus dem 6. Jh., als sich auf der gegenüberliegenden Rheinseite der Heilige Goar niederließ.
1284 kam St. Goarshausen als Trierer Lehen an das Grafenhaus von Katzenelnbogen. Bereits 1324 verlieh König Ludwig der Bayer St. Goarshausen die Stadtrechte. Zu dieser Zeit wurde der Ort durch den Bau einer Stadtmauer und die beiden Stadttürme, die noch heute erhalten sind befestigt. Erst 1393 wurde durch Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen die über der Stadt St. Goarshausen thronende Burg Katz erbaut. Sie diente als Wehr- und Militärstützpunkt zur Verstärkung der gegenüberliegenden Burg Rheinfels und bildete zusammen mit dieser ein Befestigungsbollwerk mit einem Sperrriegel zur Erhebung des Zolls. Rheinzoll und Salmfang verhalfen dem Grafenhaus zu unermesslichem Reichtum.

Impressionen

Foto St. Goarshausen: DXR [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons