Rüdesheim ist eine alte Winzerstadt, schon die Römer trieben hier Weinbau. Der mittelalterliche Kern der Stadt, sowie Teile der Stadtbefestigung z.B. der Adlerturm sind erhalten. Hier findet man urige Weinschänken und Lokale in historischen Fachwerkhäusern.

Kein Tourist verläßt diese international bekannte Stadt ohne einen Besuch der weltberühmten Drosselgasse.

Rüdesheim und die Drosselgasse

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Das Herz der Rüdesheimer Altstadt, Magnet für Besucher aus allen Kontinenten, Live-Kapellen spielen Unterhaltungs-, Blas- und Tanzmusik vom späten Vormittag bis nach Mitternacht. Rund um die 144m lange Drosselgasse treffen Sie gut gelaunte Menschen bei regionalen Gerichten, Rüdesheimer Wein und Musik in den Weinhäusern und Gartenschänken der berühmtesten Gasse der Welt. Tanzen in der Drosselgasse. Von März/April bis Dezember bieten eine oder mehrere Gaststätten rund um die Drosselgasse Live Musik. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei, von Rheinischer Stimmungs und Blasmusik, Gitarren-Live Musik, bis zu aktuellen Charts. Los geht es im April, täglich ab ca. 19h. Im Mai können Sie das Tanzbein schon ab 12h schwingen und im November und während des Weihnachtsmarkts spielen die Bands wieder ab 19h täglich für Sie.

Sportliche Aktivitäten

Rüdesheim ist Ausgangspunkt für viele sportliche Aktivitäten wie z.B. eine Wanderung auf dem Rheinsteig, eine Kanutour durchs Welterbe oder eine Romantische Burgen- und Schlösser Radtour.

Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten

Brömserburg

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Vom Anfang des 10. bis Anfang des 19. Jahrhunderts in Besitz der Erzbischöfe von Mainz, die den alten Wehrbau im 12. Jahrhundert in eine Wohnburg umwandelten. Früher unmittelbar am Rhein gelegen, war sie vollständig von Wasser umgeben. Die mehr als zwei Meter starken Mauern und Gewölbe mit einem Meter dicken Scheiteln setzten jedem Angriff Widerstand entgegen. Nur den südöstlichen Teil konnte der Herzog von Longville zerstören. Ein Minengang zum Bergfried beweist, dass hier das Zerstörungswerk scheiterte. 1803 säkularisiert, hatte die Burg verschiedene Besitzer, bis sie im Jahre 1941 von der Stadt Rüdesheim erworben wurde. Heute enthält sie die umfangreichen Sammlungen des Rheingauer Weinmuseums. Im Burggarten befinden sich alte Weinkeltern aus verschiedenen Jahrhunderten.

Boosenburg

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Romanischer Bergfried, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Brömserburg gelegen. Das Bauwerk weist durch seine Formen auf eine Entstehung aus dem 9. Jahrhundert hin. Mit seinen 38 Metern überragt der Turm der Boosenburg alle anderen Gebäude der Stadt. An seine bis zu drei Meter starke Mauern schmiegt sich ein schloßähnliches Wohngebäude. Das gesamte Anwesen befindet sich in Privatbesitz und ist dem intersessierten Besucher leider nicht zugänglich.

Abtei St.Hildegard

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Die Benediktinerinnen-Abtei ist oberhalb des Stadtteils Eibingen mitten in den Weinbergen gelegen. In den Jahren 1900 – 1904 erbaut, gilt sie kirchenrechtlich als Nachfolgekloster des durch die Heilige Hildegard von Bingen von 1147 – 1152 errichteten Frauenklosters auf dem Rupertsberg bei Bingen. Sehenswert ist die Klosterkirche mit Malereien im Beuroner Stil. Eine lebendige Klostergemeinschaft, eine sehenswerte Klosterkirche und einen herrlichen Ausblick über das Rheintal; einen modernen Klosterladen mit einer reichen Auswahl an Büchern, Karten, Kunst und Keramik; ein Klosterweingut mit ausgesuchten Weinen, Sekt und Likör; ein großes Dinkelsortiment für Ihre Gesundheit. Kurz: Erholung für Leib und Seele.

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Klunkhardshof

Eines der Prachtstücke Alt-Rüdesheims ist der zweigeschossige Fachwerkbau aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das Gebäude war damals im Besitz der angesehenen Familie Klunkhard, aus der zahlreiche geistliche Würdenträger hervorgegangen sind.

Adlerturm

In der Rheinstrasse, direkt am Rheinufer gelegen. Eckturm der alten Stadtbefestigung, spätgotisch, im 15. Jahrhundert erbaut. 20,5 m hoch, Innendurchmesser 5,00 m. Mauerstärke 1,00 m, vier Stockwerke, darunter das Verlies, nur durch ein Loch im Gewölbescheitel zugänglich. Der Turm lag früher unmittelbar am Rhein. Vom Adlerturm wurde der Beginn des Eisgangs durch eine Signalstange mit Feuerkorb gemeldet.

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Im vorigen Jahrhundert befand sich im Turm das Gasthaus „Zum Adler“, von dem sich auch der Name des Turmes ableitete. Johann Wolfgang von Goethe nahm dort mehrmals während seiner Rüdesheimer Aufenthalte Quartier, den herrlichen Ausblick auf den Rhein bewundernd. Heute befindet sich der Adlerturm im Besitz einer Bank.

Niederwalddenkmal

© Bildarchiv der Rüdesheim Tourist AG

Es wurde in den Jahren 1877 – 1883 nach einem Entwurf von Johann Schilling aus Dresden errichtet. Das 38 Meter hohe Denkmal symbolisiert die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Hauptfigur ist die Germania mit der Kaiserkrone in der erhobenen rechten und dem Reichsschwert in der linken Hand.

Zur Höhe des Niederwaldes führen von Rüdesheim und Assmannshausen eine Kabinen- bzw. Sesselbahn. Der wunderschöne Ausblick vom Denkmal reicht weit ins rheinland-pfälzische Gebiet.

Rüdesheim »

Text: Stadt Rüdesheim
Foto Rüdesheim: DXR [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons